Zitate von Xenophon

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Xenophon" (GR) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Xenophon (um 430 - 355 v. Chr.) war ein antiker griechischer Politiker, Feldherr und Schriftsteller.

— Bekanntes Zitat:

Zur Feindschaft aber führen auch Streitsucht und Zorn, zum Groll die Habgier, und zum Hass führt der Neid.



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Xenophon" (Berufsgruppe: Politiker / Land: GR)

Sieh ein Gebirge, einen Berg, ein Meer, einen Fluss – und du hast alles gesehen.


Es scheint schwerer, einen Mann zu finden, der das Glück, als einen, der das Unglück gut erträgt. Denn das Glück flößt den meisten Übermut ein, das Unglück Besonnenheit.


Rechtschaffenheit lässt in keinem Falle die mindeste Mischung mit Ungerechtigkeit zu.


Der wahre Test eines Anführers ist, ob seine Anhänger aus eigenem Antrieb an seiner Sache festhalten, die schwersten Entbehrungen ertragen, ohne dazu gezwungen zu werden, und in den Augenblicken größter Gefahr standhaft bleiben.


Die allein verdienten Achtung, die das Notwendige zu erfassen und zu erklären vermochten.


Schnelligkeit ist in gut, aber Genauigkeit ist alles.


Aber freilich, wie viele bemühen sich der Früchte wegen um ihre Bäume, um den allerertragreichsten Besitz, dagegen, um die Freundschaft bekümmern sich die meisten nur lässig und ohne Lust.


Die Athener regieren die Griechen, ich regiere die Athener und meine Frau regiert mich.


Vier Eigenschaften gehören zu einem Richter: höflich anzuhören, weise zu antworten, vernünftig zu erwägen und unparteiisch zu entscheiden.


Wohl haben Feinde, die tüchtig und redlich waren, schon ihre Gegner, nachdem sie derselben Herr geworden, zur Besonnenheit gebracht, sie veredelt und ihnen ihre weitere Lebensbahn geebnet.


Kein Mensch wird jemals die Wahrheit erfahren, denn selbst, wenn er sie zufällig sagen würde, würde er nicht merken, dass er sie ausgesprochen hat.


Gewaltsam lässt sich ein Freund weder gewinnen noch halten, dagegen machen ihn Güte und liebesvolles Wesen zugänglich und anhänglich.


Das Glück nie erreicht zu haben, ist nicht so hart, wie es traurig ist, es wieder zu verlieren, nachdem man es errungen hatte.


Aller Reichtum ist nur demjenigen etwas nütze, der ihn recht zu brauchen weiß.


Es ist aber auch eine Schande, aus eigener Vernachlässigung alt zu werden, ehe man sich in der vollen Schönheit und Kraft seines Körpers, deren er fähig ist, gesehen hat.


Wer aber das Lob liebt, der muss auch den Grund dazu erwerben.


Nächst den Göttern scheuet auch das ganze nachwachsende Menschengeschlecht. Denn nicht im Dunkeln verbergen euch die Götter, sondern eure Taten müssen vor das Angesicht der ganzen Welt treten.


Alle guten Anlagen bedürfen nach meiner Meinung der Übung, die Besonnenheit aber ganz besonders.




— Xenophon (um 430 - 355 v. Chr.) war ein antiker griechischer Politiker, Feldherr und Schriftsteller.


— Obwohl Xenophon als Staatsbürgers Athens geboren wurde, war er auch mit Sparta, dem traditionellen Feind Athens, eng verbunden. Seine pro-oligarchische Politik, der Militärdienst unter spartanischen Generälen, sein Dienst für den persischen Prinzen Kyros machten ihn bei den Spartanern beliebt.

Als Historiker ist Xenophon dafür bekannt, die Geschichte seiner Zeit (des späten 5. und frühen 4. Jahrhunderts v. Chr.) in Werken wie „Hellenika“ (über die letzten sieben Jahre und die Nachwirkungen des Peloponnesische Krieges (431-404 v.Chr.)) für die Nachwelt festgehalten zu haben. Es handelt sich um eine thematische Fortsetzung von Thukydides „Der Peloponnesische Krieg“.
Sein bekanntestes Werk „Anabasis“ behandelt den sogenannten „Zug der Zehntausend“, der gescheiterten Kampagne Kyros des Jüngeren, um den persischen Thron (nach dem Tod des Großkönigs Dareios II.) seinem älteren Bruder Artaxerxes II. zu entreißen.
Anfangs nahm Xenophon als Zivilist, ohne militärische Funktion, an dem Feldzug teil. Der Anführer Kyros fiel aber bereits 401 v. Chr. in der Schlacht bei Kunaxa (oberhalb von Babylon). Xenophon wurde bald darauf zum neuen Befehlshaber gewählt, und gelangte mit dem Heer ans Schwarze Meer und schließlich über Byzanz nach Pergamon.

Wie Platon (427-347 v. Chr.) war Xenophon ein Schüler des Sokrates und zeitlebens (und danach) eine anerkannte Autorität von dessen Lehren (was das Verhältnis zu Platon aber deutlich trübte). Beide schrieben ein „Gastmahl“ und notierten, sozusagen als Gerichtsreporter, die öffentliche „Verteidigungsrede des Sokrates“.

Xenophons Werke erstrecken sich über mehrere Genres und sind im schlichten „Attischen Griechisch“ geschrieben, weshalb sie als Übersetzungsübungen für zeitgenössische Studenten der Altgriechischen Sprache dienen.
Seine Texte sind Aufgrund ihrer nüchtern-klaren Sprache ein Stilvorbild (er wurde u.a. von Cicero gelesen und gelobt). Als Schriftsteller gilt er wegen der Frische & Leichtigkeit seiner Diktion auch als „attische Muse“.


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Sprüche und Zitate von bekannten Staatsmännern, Volksvertretern, Generälen, Präsidenten, etc.