Zitate von Paul Tillich

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "P. Tillich" (DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Paul Johannes Tillich (1886 - 1965) war ein deutscher und später US-amerikanischer protestantischer Theologe und Religionsphilosoph.

— Bekanntes Zitat:

Jedes menschliche Werk ist zugleich Sache und Symbol.



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Paul Tillich" (Berufsgruppe: Theologen / Land: DE)

Jede Zeit ist eine Zeit des Wartens auf den Einbruch der Ewigkeit.


Weise sind alle die, die sowohl die Notwendigkeit wie die Grenzen des Wissens erkennen und die verstehen, dass Liebe größer als Wissen ist.


Mensch sein heißt Utopien haben.


Zweifel ist nicht das Gegenteil, sondern ein Element des Glaubens.


Es gibt Menschen, die blind sind gegenüber aller Schönheit, die mehr ist als ein angenehmes Gefühl. Es gibt Menschen, die blind sind gegenüber aller Wahrheit, die mehr ist als korrekte Beobachtung und Kalkulation. Es gibt Menschen, die blind sind gegenüber dem Guten, das mehr ist als das Nützliche.


Die erste Pflicht der Liebe ist es, zuzuhören.


Wer eins ist mit sich selbst, ist stark. Aber wer ist das?


Erfüllte Liebe ist höchstes Glück und zugleich das Ende des Glücks. Die Trennung ist überwunden, aber ohne Trennung gibt es keine Liebe und kein Leben.


Gott handelt im Gegensatz zu allen menschlichen Erwartungen. Er handelt überraschend, unerwartet, paradox.


Angst ist die Abwesenheit von Vertrauen.


Fromm sein heißt, leidenschaftlich nach unserer Existenz zu fragen und bereit sein, die Antwort anzunehmen.


Die Menschen in der Moderne, werden noch immer von den Fragen bewegt die sie schon vor zweitausend und mehr Jahren bewegt haben: die Frage nach der Schuld, die Frage nach der Liebe, nach der Gerechtigkeit in der Welt, nach dem Sinn des Lebens, nach dem Tod.


Religion ist das, was uns unbedingt angeht.


Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und der Gott der Philosophen ist der gleiche Gott.


Der wahre Ort der Begegnung ist die Grenze.


Darum ist dieses das erste formale Kriterium der Theologie: Der Gegenstand der Theologie ist das, was uns unbedingt angeht. Nur solche Sätze sind theologisch, die sich mit einem Gegenstand beschäftigen, sofern er uns unbedingt angeht.


Entscheidung beinhaltet ein Risiko, das auf dem Mut beruht, frei zu sein.


Gott nimmt uns an, weil er uns liebt, und nicht wegen irgendeines Wortes, das wir sagen, oder irgendeiner Handlung, die wir vollbringen.


Weisheit ist die Anerkennung der eigenen Grenzen.


Nimm die Tatsache an, dass du angenommen bist.


Eine Kirche, die nichts anderes ist als eine wohlwollende, sozial nützliche Gruppe, sollte durch andere Gruppen ersetzt werden, die nicht den Anspruch haben, Kirche zu sein. Eine solche Kirche hat keine Existenzberechtigung. (Tillich verstand Kirche spirituelle Gemeinschaft)


Neurose ist eine Methode, das Nicht-Sein zu meiden, indem man das Sein meidet.


Das Dasein auf der Grenze, die Grenzsituation, ist voller Spannung und Bewegung. Sie ist in Wirklichkeit kein Stehen, sondern ein Überschreiten, ein Zurückkehren, ein Wiederzurückkehren, ein Wiederüberschreiten, ein Hin und Her, dessen Ziel es ist, ein Drittes, jenseits der begrenzten Gebiete zu schaffen.


Was als Übel empfunden wird, wenn es geschieht, kann sich später als gut erweisen.


Gott ist die Antwort auf die Frage, die im (menschlichen) Sein beschlossen liegt.




— Paul Johannes Tillich (1886 - 1965) war ein deutscher und später US-amerikanischer protestantischer Theologe und Religionsphilosoph.




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