Zitate von Malcolm X

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Malcolm X" (US) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Malcolm X (1925-1965) war ein afroamerikanischer muslimischer Prediger und Menschenrechtsaktivist.

— Bekanntes Zitat:

Ein Mann, der für nichts steht, wird auf alles hereinfallen.



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Malcolm X" (Berufsgruppe: Theologen / Land: US)

Man kann kein kapitalistisches System betreiben, wenn man kein Geier ist; man muss das Blut von jemand anderem saugen, um Kapitalist zu sein.


Wenn du nicht bereit bist, dafür zu sterben, dann streiche das Wort »Freiheit« aus deinem Vokabular.


Gandhi war ein großer, dunkler Elefant, der auf einer kleinen, weißen Maus saß. King ist eine kleine, dunkle, schwarze Maus, die ganz oben auf einem großen, weißen Elefanten sitzt.


Gewaltlosigkeit ist gut solange sie funktioniert.


Ich bin für die Wahrheit, egal wer sie ausspricht. Ich bin für Gerechtigkeit, wer dafür oder dagegen ist.


Ich halte es für ein Verbrechen, wenn jemand, der brutaler Gewalt ausgesetzt ist, sich diese Gewalt gefallen lässt, ohne irgendetwas für seine eigene Verteidigung zu tun. Und wenn die »christliche« Lehre so auszulegen ist, wenn Gandhis Philosophie uns das lehrt, dann nenne ich diese Philosophie kriminell.


Wer hat jemals von einer Revolution gehört, in der sie Arm in Arm laufen und ‚We shall overcome‘ singen? So etwas gibt es in keiner Revolution. Ihr kommt nicht darauf zu singen, weil ihr zu beschäftigt seid [die Fäuste] zu schwingen.


Ohne Bildung gehst du in dieser Welt nirgendwo hin.


Sei friedlich, sei höflich, gehorche dem Gesetz, respektiere alle; aber wenn jemand dich angreift, schick ihn auf den Friedhof.


Bildung ist der Pass für die Zukunft, denn das Morgen gehört denen, die sich heute darauf vorbereiten.


Ich traf, sprach und aß sogar mit Leuten, die man in Amerika für weiß gehalten hätte. Aber die weiße Einstellung war in ihrem Kopf ausgelöscht worden, durch die Religion des Islam. (Zitiert in: Der Islam als Alternative)


Ich nenne es nicht einmal Gewalt, wenn es der Selbstverteidigung dient; ich nenne es Intelligenz.


Niemand kann dir Freiheit geben. Niemand kann dir Gleichheit oder Gerechtigkeit oder irgendetwas geben. Wenn Du ein Mann bist, nimmst Du dir es.


Straucheln bedeutet nicht fallen.


Ich bin gegen jede Form von Rassismus und Ausgrenzung, jede Form von Diskriminierung. Ich glaube an die Menschen, und dass alle menschlichen Wesen als solche respektiert werden sollten, ungeachtet ihrer Hautfarbe.


Es gibt nichts Besseres als Widrigkeiten. Jede Niederlage, jeder Herzschmerz, jeder Verlust enthält seinen eigenen Samen, seine eigene Lektion, wie man beim nächsten Mal seine Leistung verbessern kann.


Zeigst Du mir einen Kapitalisten, so zeige ich Dir einen Blutsauger.


Die Medien sind das mächtigste Institution der Welt. Sie haben die Macht, die Unschuldigen zu verurteilen und die Schuldigen freizusprechen, und genau das ist Macht. Weil sie den Verstand der Massen kontrollieren.


Wenn Sie keine Kritiker haben, werden Sie wahrscheinlich keinen Erfolg haben.


Du solltest nicht vom Patriotismus so geblendet sein, dass du der Realität nicht gegenüberstehen kannst. Falsch ist falsch, egal wer es macht oder sagt.


Wir können nicht daran denken, für andere akzeptabel zu sein, bis wir uns vor uns selbst als akzeptabel erwiesen haben.


Meine Alma Mater waren Bücher, eine gute Bibliothek .... Ich könnte den Rest meines Lebens mit Lesen verbringen, nur meine Neugier zu befriedigen.


Man kann Frieden und Freiheit nicht von einander trennen; niemand kann friedlich sein solange er nicht frei ist.




— Malcolm X (1925-1965) war ein afroamerikanischer muslimischer Prediger und Menschenrechtsaktivist.


— Malcolm war für seine Anhänger ein mutiger Fürsprecher für die Rechte der Schwarzen. Kritiker warfen ihm vor, Rassismus und Gewalt zu predigen.


Sein Vater wurde getötet, als er sechs Jahre alt war, und seine Mutter in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht (als er 13 Jahre alt war), wonach er in einer Reihe von Pflegeheimen lebte.

1946, im Alter von 20 Jahren, ging er wegen Diebstahls und Einbruchs ins Gefängnis. Dort wurde er Mitglied der „Nation of Islam“ (NOI) und änderte seinen Geburtsnamen „Malcolm Little“ in „Malcolm X“.


Nach seiner Bewährung 1952 stieg er schnell zu einem der einflussreichsten Führer der Organisation auf und diente ein Dutzend Jahre lang als öffentliches Gesicht der umstrittenen Gruppe. In seiner Autobiographie schrieb Malcolm X stolz über einige der sozialen Errungenschaften, die die NOI während seiner Mitgliedschaft erzielte, insbesondere über ihr kostenloses Drogenrehabilitationsprogramm. Die Nation förderte die Vorherrschaft der Schwarzen, befürwortete die Trennung von Schwarzen und Weißen und lehnte die Bürgerrechtsbewegung wegen ihrer Betonung der Integration ab.

Im März 1964 war Malcolm X. desillusioniert von der „Nation of Islam“ und ihrem Führer Elijah Muhammad. Er bedauerte seine Zeit mit ihnen, die er als weitgehend vergeudet betrachtete, und konvertierte zum sunnitischen Islam an. Nach einer Reisezeit in Afrika und im Nahen Osten, die auch die Vollendung des Haddsch beinhaltete, wurde er auch als el-Hajj Malik el-Shabazz bekannt. Er lehnte fortan die NOI ab, distanzierte sich vom Rassismus und gründete die „Muslim Mosque, Inc.“ und die „Organisation der Afro-Amerikanischen Einheit“. Er betonte weiterhin Panafrikanismus, schwarze Selbstbestimmung und Selbstverteidigung.


Er wurde im Februar 1965, durch insgesamt drei Attentäter der NOI mit Schusswaffen während eines seiner Vorträge ermordet.


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