Zitate von Leo Trotzki

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "L. Trotzki" (RU) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Leo Trotzki (1879 – 1940) war ein russischer Revolutionär und marxistischer Theoretiker.

— Bekanntes Zitat:

Der Bürgerkrieg hat bekanntlich seine Gesetze, und sie haben noch niemals als Gesetze der Humanität gegolten.



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Leo Trotzki" (Berufsgruppe: Politiker / Land: RU)

Die Gesetze der Geschichte sind stärker als die bürokratischen Apparate.


Revolutionen pflegten sich stets durch Unhöflichkeit auszuzeichnen; wohl deshalb, weil die herrschenden Klassen sich nicht rechtzeitig die Mühe gaben, das Volk an gute Manieren zu gewöhnen.


Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist.


Die Kunst und die Wissenschaft suchen nicht nur keine Lenkung, sondern können von ihrem Wesen her keine dulden.


Man muss für immer Schluss machen mit dem Popen- und Quäkergeschwätz über den heiligen Wert des menschlichen Lebens.


Vielleicht kann ich die Wahrheit finden, indem ich die Lügen vergleiche.


Die Rache der Geschichte ist schrecklicher als die des mächtigsten Generalsekretärs. Ich wage zu glauben, dass das tröstlich ist.


Trotz ist die jugendliche Form von Altersstarrsinn.


Die strategische Aufgabe der Vierten Internationalen besteht nicht in der Reformierung, sondern im Sturz des Kapitalismus.


Verantwortung entsteht dadurch, dass man nicht rechtzeitig Nein sagt.


Jeder Staat wird auf Gewalt gegründet.


Die weltpolitische Lage in ihrer Gesamtheit ist vor allem gekennzeichnet durch die historische Krise der Führung des Proletariats.


Besitz ist das Verhältnis zwischen Menschen. Er stellt eine riesige Macht dar, solange er allgemeine Anerkennung findet, die durch das Zwangssystem, das sich Recht und Staat nennt, aufrecht erhalten wird.


Es ist nicht unsere Sache, die Minister des Zaren zu stürzen, sondern den Zarismus durch die Revolution zu stürzen.


Die Diktatur des Proletariats behauptet sich durch Rückgriff auf jede Form der Gewalt.


Nach dem Tode Lenins wurde eine komplizierte und weitverzweigte historisch-literarische Institution geschaffen zur Fälschung der Geschichte unserer Beziehungen.

Die Hauptmethode besteht darin, aus der ganzen Vergangenheit nur jene Momente, wo zwischen uns beiden Differenzen auftauchten, herauszureißen und dann, auf einzelne polemische Äußerungen, häufiger noch einfach auf direkte Empfindungen gestützt, das Bild eines ununterbrochenen Kampfes zweier „Prinzipien“ zu entwerfen.


Von den zwölf Aposteln Christi war nur Judas ein Verräter. Hätte dieser aber die Macht übernommen, so würde er die elf anderen zu Verrätern erklärt haben und ebenso die übrigen Apostel, deren es nach Lukas siebzig gab.




— Leo Trotzki (1879 – 1940) war ein russischer Revolutionär und marxistischer Theoretiker.


— Trotzki (geboren als Lew Dawidowitsch Bronstein) brachte die Bolschewiki unter der Führung von Wladimir Iljitsch Lenin an die Macht.

Als Kriegskommissar gründete er die Rote Armee, an deren Organisation und Sieg im Russischen Bürgerkrieg er wesentlichen Anteil hatte.

Nach Lenins Tod 1924 wurde Trotzki von Josef Stalin zunehmend entmachtet, 1929 ins Exil gezwungen und 1940 von einem sowjetischen Agenten in Mexiko ermordet.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Politiker") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Staatsmännern, Volksvertretern, Generälen, Präsidenten, etc.