Zitate von Joseph Roth

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "J. Roth" (AT) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Moses Joseph Roth (1894 - 1939) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.

— Bekanntes Zitat:

Schenken Sie, was Sie an Güte besitzen, drei, vier Menschen, nicht der Menschheit.



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Joseph Roth" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: AT)

Vielleicht brauchen Segen eine längere Zeit zu ihrer Erfüllung als Flüche.


Eher werden sich zwei Taubstumme verständigen als zwei musikalische Menschen, von denen einer Mozart liebt und der andere Wagner.


Das Lachen ist ein leichtes silbernes Glöckchen, das uns ein guter Engel mit auf den Lebensweg gegeben hat.


Die Genüsse sind stärker, so lange sie geheim bleiben.


Ein Wort besteht und eine Tat vergeht.


Ich kenne die süße Freiheit, nicht mehr darzustellen als mich selbst.


Die Schatten waren eben Körper geworden und warfen eigene Schatten.


Er übertraf die Erwartungen, die er niemals auf sich gesetzt hatte.


Österreich ist kein Staat, keine Heimat, keine Nation. Es ist eine Religion. Die Klerikalen und klerikalen Trottel, die jetzt regieren, machen eine sogenannte Nation aus uns; aus uns, die wir eine Übernation sind, die einzige Übernation, die in der Welt existiert hat.


Der beste Vorgesetzte ist der, dessen Launen man erkunden, dessen Wünsche man erraten kann.


Sie glauben gar nicht, welch ein elender Abklatsch schlechter Romane das Leben ist.


Es steht geschrieben, dass es nicht gut ist, dass der Mensch allein sei. Also leben wir zusammen.


So war es damals! Alles, was wuchs, brauchte viel Zeit zum Wachsen; und alles, was unterging, brauchte lange Zeit, um vergessen zu werden. Aber alles, was einmal vorhanden gewesen war, hatte seine Spuren hinterlassen, und man lebte dazumal von den Erinnerungen, wie man heutzutage lebt von der Fähigkeit, schnell und nachdrücklich zu vergessen.


Nicht nur Siegesalleen – auch Bedürfnisanstalten können die Gesinnung eines Volkes charakterisieren.


Hitler hat das Antlitz einer banalen Meduse und einen panoptikalen Basiliskenblick. Wer ihn sieht, wählt ihn. Immer hat er Mehrheiten und niemals Qualität.


Beim Schriftsteller beginnt schon dort, wo er schweigt, die Lüge


Die Krankheit war nichts anderes als ein Versuch der Natur, den Menschen an das Sterben zu gewöhnen.


Hässlich ist sie, die Zeit. Aber wahr. Sie lässt sich nicht malen, sondern fotografieren. Ob sie wahr ist, weil sie hässlich ist? Oder hässlich, weil wahr?


Es handelt sich nicht mehr darum, zu „dichten“. Das Wichtigste ist das Beobachtete.


Die Seligkeit, einmal für eine große Idee gelitten zu haben, bestimmt unsere Entschlüsse auch lange noch, nachdem der Zweifel uns hellsichtig gemacht hat.


In dem Maße, in dem die Gedanken in Europa abgenommen haben, haben die Erfindungen zugenommen.


Der Mangel an geistigem Lebensgehalt bedingt den Mangel an Humanität.


Dieses Reich muss untergehen. Sobald unser Kaiser die Augen schließt, zerfallen wir in hundert Stücke. Der Balkan wird mächtiger als wir. Alle Völker werden ihre dreckigen kleinen Staaten errichten, und sogar die Juden werden einen König in Palästina ausrufen. In Wien stinkt der Schweiß der Demokraten, ich kann’s auf der Ringstraße nicht mehr aushalten. Die Arbeiter haben rote Fahnen und wollen nicht mehr arbeiten.


Der letzte Diktator, der seine Muttersprache beherrschte, war Julius Cäsar.


Der Begriff 'Fortschritt' allein setzt bereits die Horizontale voraus. Er bedeutet ein Weiterkommen und kein Höherkommen.




— Moses Joseph Roth (1894 - 1939) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.