Gute Zitate von José Ortega y Gasset



  -   Eine Sammlung der besten Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "José Ortega y Gasset".
 


Ob wir erreichen, was wir uns vornehmen, hängt vom Glücke ab, aber das Wollen ist einzig Sache unseres Herzens.


Warum kann man nicht gleichzeitig zwei Menschen lieben um wenigstens mit einem davon glücklich zu sein.


Die meisten Menschen richten ihr Leben so ein,
dass sie von Vorspeisen und Beilagen leben.
Das Hauptgericht lernen sie nie kennen.


Das Leben ist seinem inneren Wesen nach ein ständiger Schiffbruch.


Was ist Gewalt anderes als Vernunft, die verzweifelt.


Überraschung, Verwunderung sind der Anfang des Begreifens. Sie sind der geeignetste Sport und Luxus des geistigen Menschen.


Der echte Revolutionär rebelliert nicht gegen Mißbräuche, sondern gegen Bräuche.


Amerika hat noch nicht gelitten. Man täuscht sich, wenn man ihm schon die hohe Fähigkeit des Herrschens zubilligen möchte. Quelle: Der Aufstand der Massen.


Es gibt heute eine große Sache, die im Sterben liegt, das ist die Wahrheit.


Der Künstler verschließt die Augen vor der äußeren Welt und wendet den Blick auf die subjektiven Landschaften seiner Seele. Quelle: Die Vertreibung des Menschen aus der Kunst.


Die Vergangenheit kann uns nicht sagen, was wir tun, wohl aber, was wir lassen müssen.


Schweigen heißt: nicht sagen, was man sagen kann. Und nur das ist die fruchtbare Stille.


Die meisten Menschen haben keine Meinung; sie muß von außen in sie hineingepreßt werden wie das Schmieröl in die Maschine.


Leben heißt, es mit etwas zu tun zu haben - mit der Welt und mit sich selbst.


Definieren heißt ausschließen und negieren.


Der Mensch ist das Wesen, das dazu verurteilt ist, Notwendigkeit in Freiheit umzusetzen.


Die Freiheit ist nich in die Welt gekommen, um dem gesunden Menschenverstand den Garaus zu machen.


Die Frau ist kein Raubtier. Sie ist die Beute, die dem Raubtier auflauert.


Die Gesellschaft ist immer eine dynamische Einheit zweier Faktoren - der Eliten und der Massen.


Die Klugheit des Fuchses besteht zu fünfzig Prozent in der Dummheit der Hühner.


Die Menschheit muß periodisch den Baum der Kunst schütteln, damit die verfaulten Früchte abfallen. Zum Besten der Kunst selbst ist Strenge gefordert.


Die Moral des modernen Zeitalters hat eine windige Sentimentalität gezüchtet, die als der Übel größtes den Tod hinstellt. Warum das, wenn das Leben so schlecht ist?


Erkennen heißt nicht, sich mit den Dingen zufriedengeben, so wie sie uns entgegentreten, sondern heißt, hinter ihnen nach ihrem Sein suchen.


Die Wissenschaft braucht Zusammenarbeit, in der sich das Wissen des einen durch die Entdeckungen des anderen bereichert.


Die Vergangenheit ist das einzige Arsenal, wo wir das Rüstzeug finden, unsere Zukunft zu gestalten. Wir erinnern uns nicht ohne Grund.




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