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Startseite -> Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817)
Wir haben 63 Zitate von "Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817)" gefunden. Treffer 0 bis 20:

Dieses Zitat per Email verschicken Der Zweck der Sonn- und Feyertage ist, neben dem gewöhnlichen Gottesdienst, von schweren Arbeiten auszuruhen, auch wohl erlaubte und anständige Ergötzlichkeiten zu geniesen. Diese Freyheit darf aber nicht auf rasende Tänze, Vollsaufen und Schwärmen in die Wirthshäuser azsgedehnt werden, alles muß ruhig und ordentlich zugehen.

Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 169.
Dieses Zitat per Email verschicken Es ist übertriebene Moral, wenn man dem sinnlichen Menschen alle sinnlichen Vergnügen rauben will, er sucht sie dann doch, und dies je heimlicher, je gefährlicher.


Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 169.
Dieses Zitat per Email verschicken Es bilde sich niemals jemand ein, er sey in der Welt nicht zu mißen.



Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 167.
Dieses Zitat per Email verschicken Nichts erniedrigt den Menschen mehr, als wenn er groß scheinen will.


Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 166.
Dieses Zitat per Email verschicken Das Spíelen ist auch eie fürchterliche Leidenschaft, die früher oder später jeden, der sich dadurch beherrschen läst, ganz gewiß zu Grund richtet, geschweige der vielen Sünden, Zorn, Rache, Eigennuz, Betrügereyen u.d.g. die damit verbunden gehen.



Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 154.
Dieses Zitat per Email verschicken Es gibt keine Niedrigkeit des Standes, wenn die Seele geadelt ist.



Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 147.
Dieses Zitat per Email verschicken Auch selbst im hochblühenden Schöngeisterstande wagt sich manch Zwergmännchen, thürmt Ballen von Druckpapier wie hohe Berge aufeinander, steht oben drauf, ruft: Guck! da bin ich auch.



Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 140.
Dieses Zitat per Email verschicken Schauspieler von allerhand Art, Gaukler, Taschenspieler, Seltänzer u.d.g. sind ein Gift für die Gewerb-Stände, alles lauft hinzu, verschleudert Gelnd und Zeit, und jene bodlose Künstler verschwenden den Gewinn wieder.



Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 139.
Dieses Zitat per Email verschicken Ich habe einmal den Grundsatz angenommen, daß sich ein Rezensent, als solcher, alles Urtheilens enthalten, und blos den Inhalt einer Schrift anzeigen soll. Denn: 1) Hat ihn niemand zum Richter über die Arbeiten seines freyen Mitbürgerns angeordnet und berufen. 2) Kann ein Schriftsteller sehr richtige, und der Rezensent sehr unrichtige Gundsätze haben; da dies nun selten aus den Rezensionen erkannt werden kann, so können die besten Bücher dadurch verachtet, und am Umlauf gehindert werden; und 3) Kann auch der Haß und die Parteylichkeit mit einwürken und das Gute hindern und das Böse befördern.

Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 136.
Dieses Zitat per Email verschicken Der Raum ist bloß die Würkung der körperlichen sinnlichen Werkzeuge, ausser ihnen existirt er gar nicht.


Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 128.
Dieses Zitat per Email verschicken Auf allen Universitäten, besonders in Jena, Halle und Göttingen, gibt's Professoren, die wahrhaftig nicht so viel Kopf und wahre Vernunft haben, daß sie imstande wären, Bauernknaben gehörig zu unterrichten, und doch dünken sie sich große Lichter zu sein un werden in der Welt als große Männer gepriesen.

Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 125.
Dieses Zitat per Email verschicken Bey den leichtfertigsten Romanen, bey den gefährlichsten Schriften aller Art, wodurch unsre jungen Leude beyderley Geschlechts nach Leib und Seele verdorben werden, hat man nichts zu erinnern, da gilt Dultung und Preßfreiheit. Die abscheulichsten Ausschweifungen aller Art, die täglich begangen werden, die ausgelassenste Sittenlosigkeit, und tollste Frechheit dultet man nachsichtig, so bald aber nur einmal hie und da ein religiöser Schwärmer etwas gesezwidriges beginnt, so will man gleich aus der Haut fahren.


Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 124.
Dieses Zitat per Email verschicken Eine Pflicht ist eine Handlung, deren Ausführung nützlich ist, dagegen ist eine Handlung pflichtwidrig, so bald sie schadet.




Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 122.
Dieses Zitat per Email verschicken Ich kenne kein frivoleres, gegen alle Religion leichsinnigeres Volk als die Badenser und die Pfälzer.


Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 122.
Dieses Zitat per Email verschicken Der Fluch des Neiders trifft niemals.



Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 113.
Dieses Zitat per Email verschicken Mißbräuche finden wir immer in dieser unvollkommenen Welt alltenhalben bey Hohen und Niedern, und wer sie dann durchaus abgeschaft wissen will, der fange ja erst bey sich selbst an: denn wenn das jeder thut, so wirds überall besser werden.



Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 110.
Dieses Zitat per Email verschicken Der Mensch ist unter allen Thieren von Natur das wehrlosetste und hülfsloseste Geschöpf; kein Instinkt und kein Kunsttrieb unterstützt ihn, alles war er zum Schutz und zum Leben braucht, muß er sich durch seine eigene und seiner Mitmenschen Vernunft erfinden und erschaffen, daher muß er in Gesellschaft leben.


Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 106
Dieses Zitat per Email verschicken Endlich kommen hier auch noch die Schnürbrüste und das schädliche Haarbrennen und Frisiren in Betracht; beyde Ungeheuer des Modezwangs, wozu auch noch das Schminken gehört, sollten billig von der Polizey verboten werden.


Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 103.
Dieses Zitat per Email verschicken Die Staatspolitik ist noch immer ebenso pfiffig, als sie bei den Assyriern, Babyloniern, Persern, Griechen und Römern war; und unsere Kriege haben durchgehends so wenig Christliches, daß man eine europäische Armee wohl schwerlich von Nebukadnezars oder Alexanders Heeren, was die Handlungsweise betrifft, würde unterschieden können.




Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 98.
Dieses Zitat per Email verschicken Ich denke, da wir doch nun einmal anfangen vernüftig zu werden, und uns dem Stand der einfachen Natur zu nähern, man thäte am besten, wenn man alle Kleider abschaffte und sich blos mit Feigenblättern-Schürzen bedeckte! Dann hätte das Modewesen ein Ende, und es würde auch etwas merkliches dadurch gespart, geschweige, daß der große Zweck der Menschenrechte, Freyheit und Gleichheit dadurch zur höchsten Vollkommenheit gelangen würde.



Quelle:
Jung-Stilling-Lexikon Religion, hrsg. und eingel. von Dr. Gerhard Merk, Universitätsprofessor in Siegen. Kreuztal (verlag die wielandschmiede) 1988, S. 95.
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26.04.2017, 02:21 Uhr