Zitate von Jack Kornfield

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "J. Kornfield" (US) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Jack Kornfield (* 1945) ist ein US-amerikanischer Autor und Lehrer für die buddhistische Vipassana-Meditation in der Tradition des frühbuddhistischen Theravada.

— Bekanntes Zitat:

Vergebung heißt, dass man aufhört, sich eine bessere Vergangenheit zu wünschen.



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Jack Kornfield" (Berufsgruppe: Theologen / Land: US)

Loslassen bedeutet nicht, den Dingen gleichgültig gegenüberzustehen. Es bedeutet vielmehr, dass wir uns in kluger und den Umständen angepasster Weise um die Dinge kümmern.


Mitgefühl ist nicht töricht. Es sorgt nicht einfach dafür, dass andere bekommen, was sie unbedingt haben wollen. Im Mitgefühl gibt es ein klares Ja, aber auch ein ebenso klares Nein, das vom selben Mut des Herzens getragen wird. Nein zu Missbrauch, Rassismus und Gewalt – auf individueller aber auch globaler Ebene. Doch dieses Nein kommt nicht aus dem Gefühl des Hasses, sondern aus einer unerschütterlichen Fürsorge heraus.


Die Gesetze, welche die rechten Beziehungen in der Politik, in der Ehe oder im Beruf regeln, sind dieselben wie die, die unser inneres Leben regeln. Jeder dieser Bereiche verlangt eine Befähigung zum Engagement und zur Beständigkeit, die Fähigkeit, unseren wahren Platz einzunehmen.


In gewisser Weise bedeutet Vergebung bisweilen einfach, dass wir beschließen, den Hass in unserem Inneren nicht länger mitzuschleppen, weil wir begriffen haben, dass er uns vergiftet.


Die gesamte spirituelle Praxis ist eine Sache der Beziehungen: der Beziehung zu uns selbst, der Beziehung zu anderen, der Beziehung zu den Situationen des Lebens.


Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen?


In einer Gesellschaft, die geradezu von uns verlangt, dass wir im Zeitraffertempo leben, sind wir derart von der Geschwindigkeit und den anderen Abhängigkeiten betäubt, dass unser Empfindungsvermögen abgestumpft ist. Unter solchen Bedingungen ist es fast unmöglich, in unserem Körper zu wohnen und mit unserem Herzen verbunden zu bleiben, geschweige denn mit anderen und mit der Welt verbunden zu sein.


Beugen Sie sich über Ihren Schmerz wie über ein Kind, das sie sanft streicheln möchten.


Erst wenn man seine Lebensgeschichte mit allen daran geknüpften Hoffnungen und Ängsten loslässt, und allen vergangenen Kummer, kann der Geist zur Ruhe kommen und das Herz sich öffnen. (Quelle: Offen wie der Himmel, weit wie das Meer)


Alle spirituellen Methoden sind nur Mittel, um Gewahrsein, Herzenswärme und Mitgefühl auf dem Weg zu entwickeln. Das ist alles.


Konditioniert von unserer Gesellschaft, die eine Inkarnation der Ablehnung der Wirklichkeit darstellt, schützen wir uns vor allen Schwierigkeiten, vor allen direkten Unannehmlichkeiten. Unsere Anstrengungen, unsere Unsicherheit zu leugnen, gegen den Schmerz, den Tod und den Verlust zu kämpfen und uns selbst vor einer Einsicht in die elementaren Wahrheiten über die natürliche Welt und unsere eigene Natur zu schützen, verbrauchen wir viel von unserer Energie.


Es geht nicht darum, was auch immer zu ändern, sondern an nichts festzuhalten und die Augen sowie das Herz zu öffnen.


Wenn wir uns der Trauer verschließen und nur den starken Mann oder die starke Frau spielen wollen, müssen wir immer härter kämpfen. Und wir drohen mehr und mehr zu verbittern, weil das Herz nicht mehr aus seinen Leiden lernen und daran wachsen kann. (Quelle: Offen wie der Himmel, weit wie das Meer)


Ohne Liebe zu sich selbst, kann man andere nicht lieben.
Möge ich von Güte erfüllt sein.
Möge ich gesund sein.
Möge ich friedlich und entspannt sein.
Möge ich glücklich sein.


Der nahe Feind von Herzensgüte (oder auch einfach Liebe) ist Anhänglichkeit. Zunächst mag Anhänglichkeit sich wie Liebe fühlen. Aber wenn sie wächst, wird sie immer klarer zum Gegenteil, charakterisiert durch Anhaften, Kontrollieren und Angst.


Echter Seelenfrieden speist sich aus der Erkenntnis, dass alle Lebensphasen Respekt verdienen.


Mitgefühl ist die Antwort des Herzens auf den Schmerz. Wir haben Anteil an der Schönheit des Lebens und am Ozean der Tränen. Das Leiden am Leben ist Teil unseres Herzens sowie Teil dessen, was uns miteinander verbindet. Es trägt eine Zärtlichkeit in sich, ein Mitgefühl und ein Wohlwollen, das alle Dinge umfängt und jedes Wesen berühren kann.


Die Dinge loszulassen bedeutet nicht, sie loszuwerden. Sie loslassen bedeutet, dass man sie sein lässt. (Quelle: Offen wie der Himmel, weit wie das Meer)


Vergebung besteht darin, das Vergangene loszulassen und sich darüber klar zu sein, dass, auch wenn etwas falsch war, der Weg nach vorne damit beginnt, dass wir neu anfangen.




— Jack Kornfield (* 1945) ist ein US-amerikanischer Autor und Lehrer für die buddhistische Vipassana-Meditation in der Tradition des frühbuddhistischen Theravada.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologen") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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