— Weisheiten & Gute Zitate:

Heinrich Böll - Zitate

— Von Kontemplativ bis Provokativ!  

— Heinrich Theodor Böll (1917 - 1985) war einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit.

— Bekanntes Zitat:

Schweigen ist ein Argument, das kaum zu widerlegen ist.




— Inspirierende Weisheiten, Zitate, Sprüche und Aphorismen von "Heinrich Böll"

Heiligkeit und Genie entziehen sich der Definition.


Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat.


Ordnung ist das halbe Leben - woraus mag die andere Hälfte bestehen?


Die Nestbeschmutzer sitzen ohnehin immer mitten im Nest. Es ist schwer, ein Nest von draußen zu beschmutzen.


Wie ist es möglich, dass 800 Millionen Christen diese Welt so wenig verändern vermögen, eine Welt des Terrors, der Unterdrückung, der Angst.


Es ist unsere Aufgabe daran zu erinnern, dass der Mensch nicht nur existiert, um verwaltet zu werden.


In Brandts Lebenslauf liegt Stoff für eine Legende. Der unehelich Geborene, der Sozialist, der Emigrant konnte Kanzler werden und war damit der erste, der aus der Herrenvolk-Tradition herausführte.


Privilegiertheit verstellt die Optik und schafft eine Aura der Unnahbarkeit.


Die einzige Drohung, die einem Deutschen Angst einjagt, ist die des sinkenden Umsatzes.


Das Grundgesetz ist der Beichtspiegel der Nation.


Erwachsen sein heißt: Vergessen, wie untröstlich wir als Kinder oft gewesen sind.


Widerstand ist kein Recht; er ist eine Pflicht, jedem Menschen mitgegeben.


Poesie ist Dynamit für alle Ordnungen dieser Welt.


Es ist bitter genug, Torheiten zu begehen, noch bitterer aber sind vergebliche Torheiten.


Der zeitgenössischen Literatur fällt eine Verantwortung zu, der sie nicht gewachsen ist.




— Heinrich Theodor Böll (1917 - 1985) war einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit.


— Zu Bölls bekanntesten Werken gehören der Roman „Und sagte kein einziges Wort“ (1953), die humoristische Erzählungen „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ (1952), der Roman „Gruppenbild mit Dame“ (1972) und die Erzählung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann“ (1973).

Im Jahr 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur, mit welchem seine literarische Arbeit gewürdigt wurde.


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