Gute Zitate & Sprüche von:

Gottfried Keller

— Von Kontemplativ bis Provokativ!  

— Gottfried Keller (1819 - 1890) war ein Schweizer Dichter und Politiker.

— Bekanntes Zitat:

Mein Herr, Ihr Stil ist flüssig, Ihr Buch aber überflüssig.




— Inspirierende Weisheiten, Zitate, Sprüche und Aphorismen von "Gottfried Keller"

Studiere die Menschen, nicht um sie zu überlisten und auszubeuten, sondern um das Gute in ihnen aufzuwecken und in Bewegung zu setzen.


Wenn schlechte Leute zanken, riecht’s übel um sie her, doch wenn sie sich versöhnen, so stinkt es noch viel mehr.


Man ist immer froh, kleine Mängel an geliebten Personen zu finden, um sie nur ohne Verzug verzeihen und sogar mitteilen zu können.


Wirke nie mit Trugschlüssen und kleinlichen Spitzfindigkeiten, mit denen man nur die Spreuer bewegt.


Wohlwollen und Liebe können nicht gehegt werden, ohne den Träger zu veredeln, und sie tun dieses am glänzendsten, wenn sie dem gelten, was man einen Feind oder Widersacher nennt.


Die begründete wie die unbegründete Eifersucht vernichtet diejenige Würde, deren die gute Liebe bedarf.


Die menschliche Eitelkeit vermengt sich mit den edelsten Ideen und verleiht ihnen oft eine Hartnäckigkeit, die uns sonst fehlen würde.


Es ist auf Erden keine Nacht, Die nicht noch ihren Schimmer hätte, So groß ist keines Unglücks Macht, Ein Blümlein hängt in seiner Kette.


Ruhe zieht das Leben an, Unruhe verscheucht es.


O mein Heimatland! O mein Vaterland! Wie so innig, feurig lieb’ ich dich!


Was unerreichbar ist, das rührt uns nicht! Doch was erreichbar, sei uns goldne Pflicht!


Der Mensch soll nicht tugendhaft, nur natürlich sein, so wird die Tugend von selbst kommen.


Das Menschenleben ist eine ständige Schule.


Entsagung, unverbrüchlich auferlegt, ist die stärkste Prüfung für Liebende, welche kein fremder Wille hindern konnte, sich zu sehen.


Auch der demütigste Mensch glaubt und hofft innerlich immer mehr, als er auszusprechen wagt.


Auch was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.




— Gottfried Keller (1819 - 1890) war ein Schweizer Dichter und Politiker.


— Am bekanntesten ist Kellers, teilweise autobiografischer Roman, „Der Grüne Heinrich“ (1855) der neben Goethes „Wilhelm Meister“ (3 Romane, ab 1795) und Adalbert Stifters „Nachsommer“ (1857) als einer der bedeutendsten Bildungsromane der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts gilt.


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