Zitate von Gottfried August Bürger

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "G. A. Bürger" (DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Gottfried August Bürger (1747 - 1794) war ein deutscher Dichter.

— Bekanntes Zitat:

Der Mann, der das Wenn und Aber erdacht, hat sicher aus Häckerling Gold schon gemacht.



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Gottfried August Bürger" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE)

Was ihr euch, Gelehrte, für Geld nicht erwerbt,
Das hab’ ich von meiner Frau Mutter geerbt.


Nach reichen Weibern frei’n,
wird manchen noch gereu’n.


Wenn nicht die Stärke meiner eigenen Arme mich an meinem eigenen Haarzopfe wieder herausgezogen hätte.


Die Liebe sagt: "Verdammet nicht, daß man euch nicht verdammet!"


Er starb - post Christum natum,
ich weiß nicht mehr das Datum.


Kuss, Freudenmahl und Becherklang entweihen keinen frommen Sang.


Amors Pfeil hat Widerspitzen.
Wen er traf, der laß’ ihn sitzen,
Und erduld’ ein wenig Schmerz!
Wer geprüften Rat verachtet,
Und ihn auszureißen trachtet,
Der zerfleischt sein ganzes Herz.


Es ist nicht wahr, daß Kanonen mehr vermögen als Worte und Gedanken.


Glaubt’s nur, ihr gravitätischen Herrn
Gescheite Leute narrieren gern.


Versteh ich gleich nichts von lateinischen Brocken,
So weiß ich den Hund doch vom Ofen zu locken.


Lenore fuhr ums Morgenrot empor aus schweren Träumen: "Bist untreu, Wilhelm, oder tot? Wie lange willst du säumen?"


Drum Lieb’ ist wohl wie Wind im Meer:
Sein Sausen ihr wohl hört,
allein, ihr wisset nicht, woher,
wißt nicht, wohin er fährt.


Geduld! Geduld! Wenn’s Herz auch bricht.


Laß dich den guten Engel warnen,
und nicht vom bösen dich umgarnen.


Was Hänschen versäumet, holt Hans nicht mehr ein.


Briefe leben, atmen warm und sagen,
was das bange Herz gebeut.
Was die Lippen kaum zu stammeln wagen,
das gestehn sie ohne Schüchternheit.


Du (der Staat) hast uns lange genug geknufft;
Man wird dich wieder knuffen, Schuft.


Nicht prahlen, daß man tapfer sei,
Nein, tapfer muß man tun.


Was half, was half mein Beten?
Nun ist’s nicht mehr vonnöten.


Viel Klagen höre ich erheben
vom Hochmut, den der Große übt.
Der Großen Hochmut wird sich geben,
wenn unsre Kriecherei sich gibt.


Edel sind der Götter Söhne schon.
Die muß kein Fürst erst adeln wollen.


O Mutter, Mutter! Hin ist hin! Verloren ist verloren!


Die Geschichte der Menschheit ist voll von Beweisen, daß es nicht schwer ist, eine Wahrheit umzubringen.
Eine gute Lüge ist unsterblich.




— Gottfried August Bürger (1747 - 1794) war ein deutscher Dichter.


— Bürger lebte zur Zeit der Aufklärung und wurde dem Sturm und Drang zugerechnet. Bekannt geworden sind vor allem seine Balladen sowie die „Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen“ (1786).


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