Zitate von Georg Simmel

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "G. Simmel" (DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Georg Simmel (1858 - 1918) war ein deutscher Philosoph und Soziologe.

— Bekanntes Zitat:

Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Georg Simmel" (Berufsgruppe: Philosophen / Land: DE)

Für den absoluten Bewegungscharakter der Welt nun gibt es sicher kein deutlicheres Symbol als das Geld.


Die Ruine schafft die gegenwärtige Form eines vergangenen Lebens, nicht nach seinen Inhalten oder Resten, sondern nach seiner Vergangenheit als solcher.


Die Jugend ist in dem Augenblick vorbei, in dem das Geheimnis unseres Lebens definiert wird.


Wesentliche Lebensaufgabe: das Leben jeden Tag von neuem zu beginnen, als wäre dieser Tag der erste


Wundervoll ist die Nüchternheit des Trunkenen; entsetzlich die Trunkenheit des Nüchternen.


Es ist niemals so in der Welt gekommen, wie die Führer und Propheten meinten; aber ohne sie wäre es überhaupt nicht „gekommen“.


Die Jugend hat in der Regel unrecht in dem, was sie behauptet; aber recht darin, dass sie es behauptet.


Nichts zeigt so sehr die Tiefe des menschlichen Niveaus, als wozu der Mensch greift, um das Leben aushalten zu können.


Der Wert bildet gewissermaßen das Gegenstück zu dem Sein und ist nun grade als umfassende Form und Kategorie des Weltbildes mit ihm vielfach vergleichbar.


Der Mensch ist der geborene Grenzüberschreiter.


Man macht sich selten klar, in welchem Umfang unsere Vorstellungen von den seelischen Prozessen bloß symbolische Bedeutung besitzen.


Wir haben wunderbare, ganz vollkommene Mittel zu eigentlich gleichgültigen Zwecken; und ganz untaugliche zu den hauptsächlichsten Zwecken.


Wir haben uns die Erde nicht unterworfen. Wir haben ihr nur tiefe Wunden geschlagen.


Geld ist die reinste Form des Werkzeugs.


Wenn ein Tropfen das Gefäß zum Überlaufen bringt, so läuft immer mehr heraus als dieser Tropfen.


Nehmen wir mit der griechischen Philosophie an, dass Sittlichkeit der Weg, und zwar der einzige, zum Glück ist, so ist allerdings niemand freiwillig böse, weil dies hieße, sich freiwillig unglücklich machen.


In Deutschland ist Erfolg das Abonnement für schlechte Kritiken.


Das Glück ist nicht in den Dingen die wir besitzen, sondern in den Dingen die zu besitzen wir glauben.


Die Aufgabe der Soziologie: die Formen des Zusammenseins von Menschen zu beschreiben und die Regeln zu finden, nach denen das Individuum, insofern es Mitglied einer Gruppe ist, und die Gruppen untereinander sich verhalten




— Georg Simmel (1858 - 1918) war ein deutscher Philosoph und Soziologe.


— Simmels neukantianischer Ansatz legte den Grundstein für einen soziologischen Antipositivismus und fragte "Was ist die Gesellschaft?" - in direkter Anlehnung an Kants Frage "Was ist Natur?" - die bahnbrechende Analysen sozialer Individualität und Fragmentierung vorstellt.

Für Simmel bezog sich Kultur auf "die Kultivierung von Individuen durch die Vermittlung äußerer Formen, die im Laufe der Geschichte objektiviert wurden". Er erörterte soziale und kulturelle Phänomene in Form von "Formen" und "Inhalten" mit einer vorübergehenden Beziehung; Form wird zum Inhalt und umgekehrt, abhängig vom Kontext.

Als ein Bekannter von Max Weber, Ernst Bloch, schrieb Simmel in einer Weise, die an den soziologischen Idealtypus erinnert, über das Thema des persönlichen Charakters. Er lehnte die akademischen Standards jedoch weitestgehend ab und behandelte philosophisch Themen wie Emotionen und romantische Liebe. Sowohl Simmel als auch Webers anti-positivistische Theorie haben die eklektische kritische Theorie der „Frankfurter Schule“ beeinflusst.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosophen") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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