— Weisheiten & Gute Zitate:

François de La Rochefoucauld - Zitate

— Von Kontemplativ bis Provokativ!  

— François VI. de La Rochefoucauld (1613 - 1680) war ein Autor und Aphoristiker.

— Bekanntes Zitat:

Wir lieben immer die, welche uns bewundern, aber nicht immer die, welche wir bewundern.




— Inspirierende Weisheiten, Zitate, Sprüche und Aphorismen von "François de La Rochefoucauld"

Wir sprechen fast nur denen gesunden Menschenverstand zu, die unserer Meinung sind.


Vollendete Tapferkeit besteht darin, ohne Zeugen zu tun, was man vor aller Welt tun möchte.


Mit nichts ist man freigebieger als mit gutem Rat.


Warum können wir uns an die kleinste Einzelheit eines Erlebnisses erinnern, aber nicht daran, wie oft wir es ein und derselben Person erzählt haben?


Die wahre Beredsamkeit besteht darin, das zu sagen, was zur Sache gehört, und eben nur das.


Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen.


Kleine Fehler geben wir gern zu, um den Eindruck zu erwecken, wir hätten keine großen.


Der Wunsch klug und tüchtig zu erscheinen, hindert uns oft, es zu werden.


Der Egoismus spricht alle Sprachen und spielt alle Rollen, sogar die der Selbstlosigkeit.


An seinen Vorfahren kann man nichts ändern, aber man kann mitbestimmen, was aus den Nachkommen wird.


Stolz will nicht schulden, Eigennutz nicht zahlen.


Die Philosophen verdammen den Reichtum nur, weil wir ihn schlecht gebrauchen.


Es gibt naive Menschen, die sich erkennen und ihre Naivität geschickt zu benutzen verstehen.


Wenn die Laster uns verlassen, schmeicheln wir uns mit dem Wahn, wir hätten sie verlassen.


Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in dieser Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.


Es ist schwerer, Gefühle die man hat, zu verbergen, als solche, die man nicht hat, zu heucheln.




— François VI. de La Rochefoucauld (1613 - 1680) war ein Autor und Aphoristiker.


— Bevor Rochefoucauld nach dem Tod seines Vaters 1650 den Herzogstitel erbte, trug er den Title „Prince de Marcillac“. Im Alter von 15 Jahren wurde er standesgemäß mit Andrée de Vivonne verheiratet (das Paar hatte 8 Kinder). Bereits 4 Jahre später zog er sich den Unwillen Richelieus, und später auch des Kardinals Mazarin. Er wurde auf seine Güter verbannt. In den folgenden Jahrzehnten gab es immer wieder Konflikte (Stichwort: Fronde) mit der Krone, und Rochefoucauld floh schließlich 1652 ins österreichische Luxemburg. Ein Jahr später machte er doch seinen Frieden mit Mazarin und dem jungen Ludwig XIV, und kehrte nach Paris zurück.

1964 veröffentlichte er erstmals eine Sammlung von „Sentenzen und Maximen“. Das Buch mit pointierten, meist pessimistischen, oft sarkastischen Texte verkaufte sich gut, und es erschienen in den folgenden 14 Jahren insgesamt 5 Neuauflagen, in denen die Anzahl der Aphorismen von zunächst rd. 300 auf rd. 500 anwuchs.

Als Autor reflektierte Rochefoucauld über den Menschen und die Gesellschaft des späten 16. bis 18. Jahrhunderts. Er und seine Kollegen wurden später in der französischen Literaturgeschichte unter dem Namen „Moralisten“ zusammengefasst.


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