Zitate von Eckhart Tolle

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Eckhart Tolle" — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Eckhart Tolle (* 1948) ist ein deutsch-kanadischer Berater und Autor spiritueller Bücher.

— Bekanntes Zitat:

Der Hauptgrund für Unglück ist niemals die Situation selbst, sondern deine Wahrnehmung dieser Situation.



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Eckhart Tolle"

Wenn du auf einen Gedanken hörst, bist du dir des Gedankens bewusst, und zugleich auch deiner selbst als Zeuge dieses Gedankens. Eine neue Dimension des Bewusstseins ist entstanden.


Zeit ist überhaupt nicht kostbar, denn sie ist eine Illusion. Was dir so kostbar erscheint, ist nicht die Zeit, sondern der einzige Punkt, der außerhalb der Zeit liegt: das Jetzt. Das allerdings ist kostbar. Je mehr du dich auf die Zeit konzentrierst, auf Vergangenheit und Zukunft, desto mehr verpasst du das Jetzt, das Kostbarste, was es gibt.


Du kannst dich nicht selber finden, indem du in die Vergangenheit gehst. Du findest dich selber, indem du in die Gegenwart kommst.


Der Verstand ist ein hervorragendes Instrument, wenn er richtig benutzt wird. Bei falschem Gebrauch kann er allerdings sehr destruktiv werden. (Aus: Jetzt! - Die Kraft der Gegenwart; 2000)


Manche Veränderungen scheinen auf den ersten Blick negativ zu sein, aber sie schaffen Platz für neue Dinge.


Viel Leid und viel Unglück entstehen, wenn Du jeden Gedanken, der dir durch den Kopf geht, für die Wahrheit hältst. Situationen machen nicht unglücklich. Sie mögen physische Schmerzen verursachen, aber sie machen nicht unglücklich. Deine Gedanken machen dich unglücklich. Deine Interpretation, die Geschichten, die du selbst dazu erfindest, machen dich unglücklich.


Vergnügen kommt immer von etwas außerhalb von dir, während Freude von innen kommt.


Die Anerkennung des Guten, das schon in deinem Leben ist, ist Grundlage jeder Fülle.


Langeweile, Wut, Traurigkeit oder Angst sind nicht deine „persönlichen“ Gefühle. Sie sind Zustände des menschlichen Geistes. Sie kommen und gehen. Nichts, was kommt und geht, bist du.


Warten ist ein Geisteszustand. Grundsätzlich bedeutet es, dass du die Zukunft willst; du willst nicht die Gegenwart. Du willst nicht das, was du hast, du willst das, was du nicht hast. Mit jeder Art von Warten schaffst du unbewusst einen inneren Konflikt zwischen deinem Hier und Jetzt, wo du nicht sein willst, und der projizierten Zukunft, wo du sein willst. Das reduziert die Qualität deines Lebens gewaltig, weil du die Gegenwart verlierst.


Das Leben ist ein Abenteuer, keine Pauschalreise.


Jeder, der mit seinem Verstand identifiziert ist statt mit seiner wahren Stärke, dem tieferen, im Sein verankerten Selbst, wird die Angst als ständigen Begleiter haben.


Akzeptiere alles. Akzeptiere alles, was dir die Gegenwart bietet, als hättest du es dir ausgesucht. Arbeite mit dem, was du hast, und nicht dagegen.


Das Leiden ist so lange nötig, bis du erkennst, dass es unnötig ist. (Aus: Stille spricht; 2003)


Wenn du dich jemals in einer Notsituation auf Leben und Tod befunden hast, wirst du wissen, dass es da kein Problem gab. Der Verstand hatte keine Zeit, mit der Situation herumzuspielen und ein Problem daraus zu machen. In einer wirklichen Notlage hält der Verstand an – du wirst vollkommen gegenwärtig im Jetzt und eine unendlich viel größere Kraft übernimmt die Führung. Deshalb gibt es so viele Berichte von ganz normalen Leuten, die plötzlich unglaublich mutig handeln konnten.


Die Vergangenheit hat keine Macht über den gegenwärtigen Augenblick.


Immer wenn du bemerkst, dass irgendeine Form von Negativität in dir entstanden ist, sieh das nicht als Versagen, sondern als ein hilfreiches Signal an, das dir sagt: „Wache auf. Lasse den Verstand zurück. Sei gegenwärtig!“


Ich bin nicht meine Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke und Erfahrungen. Ich bin nicht der Inhalt meines Lebens. Ich bin das Leben selbst. Ich bin der Raum, in dem alle Dinge passieren. Ich bin Bewusstsein. Ich bin das jetzt. Ich bin.


Schau dir einen Baum, eine Blume, eine Pflanze an. Lass dein Gewahrsein darauf ruhen. Wie still sie sind, wie tief sie im Sein wurzeln. Lass zu, dass die Natur dich die Stille lehrt.




— Eckhart Tolle (* 1948) ist ein deutsch-kanadischer Berater und Autor spiritueller Bücher.


— Tolle (geboren als Ulrich Leonard Tolle) wird nicht mit irgendeiner bestimmten Religion identifiziert, sondern benutzt Weisheiten aus dem Zen-Buddhismus, Sufismus, Hinduismus und der Bibel. Sein psychologischer Ratgeber „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. Ein Leitfaden zum spirituellen Erwachen“ (1997) war seitwurde in 33 Sprachen übersetzt und erreichte eine Auflage von mehreren Millionen Exemplaren.
Das Buch soll ein Leitfaden für den Alltag sein und betont, wie wichtig es ist, in der Gegenwart zu leben und Gedanken über die Vergangenheit oder Zukunft zu vermeiden.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologen") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.