Zitate von August Wilhelm Schlegel

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "A. W. Schlegel" (DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— August Wilhelm Schlegel von Gottleben (1767 - 1845) war ein deutscher Historiker, Übersetzer, Philologe und Indologe.

— Bekanntes Zitat:

Der Geist der gesamten antiken Kunst ist plastisch, so wie der moderne pittoresk.



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "August Wilhelm Schlegel" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE)

Das echte Neue keimt nur aus dem Alten,
Vergangenheit muss unsre Zukunft gründen.


Alles, was mit einer gewissen Konsequenz durchgeführt ist, kann aus sich selbst nicht widerlegt werden.


Es gibt Tage, wo man sehr glücklich gestimmt ist und leicht neue Entwürfe machen, sie aber ebenso wenig mittheilen, als etwas hervorbringen kann. Nicht Gedanken sind es, nur Seelen von Gedanken.


Das lyrische Gedicht ist der musikalische Ausdruck von Gemütsbewegungen durch die Sprache.


Wie die schöpferische Wirksamkeit des Genius immer von einem gewissen Unbewusstsein begleitet ist, so fällt es auch der begeisterten Bewunderung schwer, und je echter sie ist, um so schwerer, zu besonnener Klarheit über sich selbst zu gelangen.


Genialischer Scharfsinn ist scharfsinniger Gebrauch des Scharfsinns.


Poesie ist eine Gabe des Himmels, und selbst sogenannte Barbaren und Wilde haben nach ihrem Maße Anteil daran.


Im gewöhnlichen Umgange miteinander zeigen die Menschen einander nur ihre Außenseite. Misstrauen oder Gleichgültigkeit halten sie davon zurück, Andere in ihr Inneres schauen zu lassen, und von dem, was unserem Herzen am nächsten liegt, mit einiger Rührung und Erschütterung zu sprechen, würde dem Ton der feinen Gesellschaft nicht angemessen sein.


Man kann nur Philosoph werden, nicht es sein. Sobald man es zu sein glaubt, hört man auf, es zu werden.


Die Gesellschaft ist ein unentbehrliches Mittel zur Bildung.


Ehret die Frauen! Sie stricken die Strümpfe,
Wollig und warm, zu durchwaten die Sümpfe,
Flicken zerrissene Pantalons aus.

Parodie von Schillers „Lob der Frauen)


Zur Popularität gelangen deutsche Schriften durch einen großen Namen, oder durch Persönlichkeiten, oder durch gute Bekanntschaft, oder durch Anstrengung, oder durch mäßige Unsittlichkeit, oder durch vollendete Unverständlichkeit, oder durch harmonische Plattheit, oder durch vielseitige Langweiligkeit, oder durch beständiges Streben nach dem Unbedingten.


Viel kann verlieren, wer gewinnt. (Quelle: Arion; Gedicht; 1798)


Schön ist, was zugleich reizend und erhaben ist.


Humor ist gleichsam der Witz


Das Urbild der Vollkommenheit muss dem Geiste des Kritikers inne wohnen, sonst fehlt ihm ein zuverlässiger Maßstab für die Arten und Grade der Annäherung.


Tätigkeit ist der wahre Genuss des Lebens, ja das Leben selbst. (Quelle: Kritische Schriften und Briefe; 1823)




— August Wilhelm Schlegel von Gottleben (1767 - 1845) war ein deutscher Historiker, Übersetzer, Philologe und Indologe.


— Zusammen seinem Bruder, Friedrich Schlegel, gilt er als eine der führenden Figuren der Jenaer Romantik. Seine Shakespeare-Übersetzungen verwandelten die Werke des englischen Dramatikers in deutsche Klassiker. Schlegel war zudem auch der erste Professor für Sanskrit in Kontinentaleuropa und produzierte eine Übersetzung der „Bhagavad Gita“.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.