Wir haben 40 Zitate von "Alexander Eilers" gefunden.
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Der Roman ist die Titanic unter den literarischen Gattungen.

Er hatte Gegenwind; man hörte seine Schreie kaum.

Gedichte leisten – vor allem in heutiger Zeit – Unerhörtes.

Die Intelligenz sitzt in den kleinen grauen Zellen – vor allem im Polizeistaat.

Warum Strohköpfe nicht nachdenken? Ein Geistesblitz wäre brandgefährlich.

Schnellebige Zeiten! Die Avantgarde ist bereits ein Klassiker.

Realisten machen sich nichts vor. Sie sehen nur das, was sie glauben.

Auch Gefängniswärter verbringen einen Großteil ihres Lebens im Zuchthaus.

Achtung beim Verriß! Man schneidet sich leicht am Papier.

Statistik? Rhetorik der empirischen Wissenschaften.

Lyrik ist Logopädie im Zeitalter der Sprachlosigkeit.

Vorsatz eines aufstrebenden Akademikers: Forscher werden!

Wie man andere in Widersprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen.

Die ersten werden die letzten sein. Oder: Was in ist, ist bereits out.

Bei Völkermord drückt man gerne beide Augen zu, und zwar den Opfern.

An die Künstler: Engagement ist kein Zeitvertrag!

Die Philosophen sind Hurenböcke. Sie stellen jedem halbwegs attraktiven Gedanken nach.

Ich würde meine Fehler sofort eingestehen, wenn ich welche hätte.

Heutzutage wird das Licht der Wahrheit ausschließlich von Neonlampen gespendet.

Alle Menschen sind gleich – und manche reich.