Gute Zitate & Sprüche von:

Adalbert Stifter

— Von Kontemplativ bis Provokativ!  

— Adalbert Stifter (1805 - 1868) war ein österreichischer Schriftsteller und Maler.

— Bekanntes Zitat:

Die Kunst eines Volkes ist der Zeiger seiner sittlichen Höhe.




— Inspirierende Weisheiten, Zitate, Sprüche und Aphorismen von "Adalbert Stifter"

Ein wirklicher und aufrichtiger Freund ist nächst der treuen Gattin das größte Gut des Herzens, das ein Mann auf dieser Erde haben kann.


Wenn die Jahre wachsen, erkennt man den Wert der Freundschaft immer tiefer.


Das Schöne ist das Sittengesetz in seiner Entfaltung und durch sinnliche Mittel wahrnehmbar.


Macht in Amt und Würde, Größe und Ansehen durch Geburt, ja selbst die glänzendsten Begabungen und Talente sind nichts und verschwinden gegen das einzig Große, was der Mensch zu erreichen vermag: die Rechtschaffenheit und Schönheit des Charakters.


Jede Größe ist einfach und sanft, wie es ja auch das Weltgebäude ist, und jede Erbärmlichkeit poltert wie Pistol in Shakespeare, und die Unkraft lärmt auch und schlägt um sich, wie es die Knaben in ihren Spielen tun, wo sie Männer darstellen.


Das Beste aber, was der Mensch für einen anderen tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.


Es ist die große Zahl der Menschen so, dass sie zuerst ihrer selbst gedenkt, und auch nicht recht ihrer selbst, sondern ihrer Lust.


Wie hat Gott den Menschen beglückt, dass er ihm gab, Liebe empfinden und Liebe schenken zu können! Aber was sage ich, dem Menschen? Die ganze Welt ist auf Liebe gebaut, ein Meer von Liebe ist alles.


Das Mutterherz ist der schönste und unverlierbarste Platz des Sohnes, selbst wenn er schon graue Haare trägt und jeder hat im ganzen Weltall nur ein einziges solches Herz.


Der Mensch kann nicht leben ohne das sittlich Große, ja, wenn es ihm entzogen wird, verlangt er danach mit heftigerem Hunger als nach jedem anderen Dinge dieser Erde.


Was nun die Besteigung des Berges betrifft, so geschieht dieselbe vom Tale aus.


Man muss eben in die Jahre kommen, in denen das Brausen des eigenen Lebens den großen, ruhig wallenden Strom des allgemeinen Lebens nicht mehr überrauscht, dass man dem großen Leben gerecht wird und sein eigenes als ein sehr kleines unterordnet.


Das ist das göttliche und Bewunderungswürdige, dass das feine Menschengemüt, und ich sage, sogar das feine Tiergemüt, weiß, ob man es liebt oder nur seiner bedarf.


Die Kunst ist die irdische Schwester der Religion.


Je mehr die Eltern selber geistig unentwickelt sind, je mehr die Triebe, Leidenschaften und Regungen ihres Körpers über sie herrschen, desto mehr pflanzen sie auch diese Dinge ihren Kindern ein.


Wen die größeren Gegenstände der Liebe verlassen haben, oder wer sie nie gehabt habt, und wer endlich auch gar keine Liebhaberei besitzt, der lebt kaum und betet auch kaum Gott an, er ist nur da.


Vor der Festigkeit der Pflicht, wie sinkt jedes andere Ding der Erde zu Schanden nieder!




— Adalbert Stifter (1805 - 1868) war ein österreichischer Schriftsteller und Maler.


— Stifter (geb. als: als Albert Stifter; Pseudonym Ostade) war besonders bekannt für seine lebhaften Naturlandschaften, die in seinen Schriften dargestellt sind. Er war lange Zeit im deutschsprachigen Raum beliebt, jedoch im Englischsprachigen Raum fast völlig unbekannt.


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