Ich weiß, dass ich nichts wei ...



Ich weiß, dass ich nichts weiß.


Sokrates (469 - 399 v. Chr.) war ein klassischer griechischer Philosoph.


Auslegung:
Der Satz ist seit der Antike ein geflügeltes Wort das erstmals bei Cicero (106–43 v. Chr.) schriftlich belegt ist.
In Platons Apologie thematisiert Sokrates an fünf Stellen ausdrücklich sein Nichtwissen bzw. seinen Mangel an Weisheit.
Seine Aussagen (in Platons griechischem Text) besagen nur, dass er sich des Umstands bewusst ist, dass ihm Weisheit oder ein wirkliches, über jeden Zweifel erhabenes Wissen fehlt. Es ging dabei nicht um technisches Fachwissen, sondern um Bestimmungen im Bereich der Tugenden (was ist Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Besonnenheit, etc.?).

Wörtlich übersetzt heißt der Spruch oîda ouk eidōs „Ich weiß als Nicht-Wissender“ bzw. „Ich weiß, dass ich nicht weiß“. Das ergänzende „-s“ an „nicht“ ist ein Übersetzungsfehler, da die Phrase „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ auf Altgriechisch oîda oudén eidōs heißen würde.



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Der Klügste ist der, der weiß, was er nicht weiß.

Nur der ist weise, der weiß, daß er es nicht ist.

Ich bin mir jedenfalls bewusst, dass ich keine Weisheit besitze, weder groß noch klein.


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